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Mauerweg, Etappe 3

Vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd bis zum S-Bahnhof Lichtenrade

Planen Sie für die 12,3 km lange Strecke etwa 4 bis 5 Stunden ein.
Für diesen Weg empfehlen wir einen kleinen Abstecher zum Gut Osdorf oder eine Einkehr im Rosengarten an der Hubertusstraße in Mahlow.
Für Fußgänger gibt es neben der eigentlichen Trasse des Mauerwegs eine ausgetretene parallel verlaufende und mit natürlichem Untergrund versehene Strecke, die sich die wandernde Bevölkerung überwiegend selbst geschaffen hat. Auf diesem Weg läuft es sich besser als auf der asphaltierten Strecke und Sie müssen, insbesondere am Wochenende, nicht permanent Radfahrern ausweichen, von denen Sie hinterrücks beiseite geklingelt werden.

oder zur Wanderwegansicht
Mauerweg (2012)
Mauerweg (2012) Mauerweg, Etappe 3, Vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd bis zum S-Bahnhof Lichtenrade
Mauerweg, Kirschbaumallee (2012) Mauerweg, Etappe 3, Vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd bis zum S-Bahnhof Lichtenrade
Mauerweg, Kirschbaumallee (2012)
 Mauerweg, Etappe 3, Vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd bis zum S-Bahnhof Lichtenrade
Mauerweg bei Lichtenrade (2011) Mauerweg, Etappe 3, Vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd bis zum S-Bahnhof Lichtenrade
Mauerweg bei Lichtenrade (2011)
Mauerweg, Aussicht auf die Teltower Platte (2012) Mauerweg, Etappe 3, Vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd bis zum S-Bahnhof Lichtenrade
Mauerweg, Aussicht auf die Teltower Platte (2012)
Folgen Sie vom S-Bahnhof Lichterfelde-Süd dem Holtheimer Weg bis zur Stadtgrenze nach Teltow. Dort treffen Sie auf den ehemaligen Mauerstreifen, auf dem jetzt alljährlich eine Kirschbaumallee erblüht. Eine Bahnunterquerung bringt Sie weiter bis zum Japan-Eck. Zwischendurch erinnert eine Stele an Hans-Jürgen Starrost. Der 21-jährige wurde dort von DDR-Grenzsoldaten am 14. April 1981 angeschossen, als er von Teltow nach Westberlin flüchten wollte. An diesen Verletzungen ist er kurz darauf verstorben. Der Weg führt uns weiter an den Parks Range vorbei, einem ehemaligen amerikanischen Truppenübungsplatz, der zu einem Wohn- und Parkgelände umgestaltet werden soll.
An der Osdorfer Straße erinnert ein Mauersegment an die ehemalige Grenze. Hier lohnt ein Abstecher durch das Osdorfer Wäldchen zum Hofladen mit Café auf dem Gut Osdorf. Über Weideflächen kommen Sie wieder zurück zum Mauerweg. In diesem Bereich schweift der Blick nach Süden immer über weite Felder, während sich auf der Berliner Seite die Hochhäuser der Stadtrandsiedlung Marienfelde erheben.
An der Kreuzung mit der Bundesstraße 101 an der Marienfelder Allee erleichtert eine Ampel die Überquerung der stark befahrenen Straße. Als Fußgänger sollten Sie hier den breiten asphaltierten Weg verlassen und am Feldrand parallel zum Tilkeroder Weg entlang gehen. Hier entsteht in der Marienfelder Feldmark ein Landschaftspark mit Obstbäumen und großflächigen Brombeerhecken am Wegesrand. Der Landschaftspark setzt sich bis nach Lichtenrade fort. Bevor der Mauerweg jetzt in einem scharfen Knick nach Süden abbiegt, können Sie über die Prinzessinnenstraße die Abkürzung zum S-Bahnhof Lichtenrade wählen. Wer noch nicht genug hat folgt dem Mauerweg bis zur Mozartstraße und nimmt dann den Weg nach Norden zum S-Bahnhof.
Anfahrt mit Bus + Bahn:
S-Bahn: Lichterfelde-Süd oder Lichtenrade

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