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Mauerweg, Etappe 2

Vom S-Bahnhof Teltow-Stadt bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd

Planen Sie für die 4,3 km lange Strecke etwa 2 Stunden ein, da Sie noch diverse Sehenswürdigkeiten am Rand der Strecke finden, die eine eingehendere Betrachtung verdienen.
Für diesen Weg empfehlen wir zusätzlich einen Rundgang durch die Altstadt Teltow und einen Besuch des dortigen Heimatmuseums. Dann lohnt der Ausflug mehr und Sie sollten für die Altstadt mit der Andreaskirche mindestens 2 Stunden einplanen. Ein gutes Restaurant finden sie am Marktplatz.
Für Fußgänger gibt es neben der eigentlichen Trasse des Mauerwegs eine ausgetretene, parallel verlaufende Strecke, die mit natürlichem Untergrund versehen ist. Dieser Weg wurde von der zu Fuß gehenden Bevölkerung selbst geschaffen. Es läuft sich hier besser als auf der asphaltierten Strecke und Sie müssen, insbesondere am Wochenende, nicht permanent Radfahrern ausweichen, von denen Sie hinterrücks beiseite geklingelt werden.

oder zur Wanderwegansicht
Mauerweg (2010)
Mauerweg (2010) Mauerweg, Etappe 2, Vom S-Bahnhof Teltow-Stadt bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd
 Mauerweg, Etappe 2, Vom S-Bahnhof Teltow-Stadt bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd
 Mauerweg, Etappe 2, Vom S-Bahnhof Teltow-Stadt bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd
Mauerweg, Teltowkanal (2010) Mauerweg, Etappe 2, Vom S-Bahnhof Teltow-Stadt bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd
Mauerweg, Teltowkanal (2010)
Mauerweg (2010) Mauerweg, Etappe 2, Vom S-Bahnhof Teltow-Stadt bis zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd
Mauerweg (2010)
vom S-Bahnhof Teltow-Stadt nehmen Sie die Mahlower Straße bis zum Ruhlsdorfer Platz. Von dort gelangen Sie über die Berliner Straße in die Altstadt Teltow. Nach einer Besichtigung gehen sie über die Badstraße zum Zeppelinufer der Sie bis zur Knesebeckbrücke folgen. Dort treffen Sie auf den Mauerweg. Nach einigen Metern werden Sie damit konfrontiert, dass der Weg am Teltowkanal nicht nur ein exzellenter Rad- und Skaterweg ist, sondern ein Weg, der Sie an die Geschichte der deutschen Teilung erinnnern soll. Eine Stele erinnert Sie an den Tod des damals 19-jährigen Peter Mädler, der im Teltowkanal von DDR-Grenzposten erschossen wurde. Knapp 200 Meter starben zwei weitere Opfer, Roland Hoff und Günter Seling, an der ehemaligen Grenze zu Westberlin.
Der Weg führt weiter am Kanal entlang und gibt reizvolle Blicke auf das gegenüberliegende Ufer mit dem Teltokanalweg frei. Hier lag früher der Teltower See, der beim Bau des Teltowkanals zugeschüttet wurde. Der Straßenname Seepromenade erinnert noch an das Gewässer. An der Gedenkstele für Klaus Garten verlassen Sie das Kanalufer und gehen die Paul-Gerhardt-Straße entlang bis zur Lichterfelder Allee. Dort markieren zwei Mauersegmente an den Beginn der Kirschbaumallee. Die Allee wurde mit Mitteln japanischer Bürger finanziert. Ende April bzw. Anfang Mai erinnern die blühenden Bäume an das Ende der deutschen Teilung und den Aufbruch in eine gemeinsame Zukunft. Die Blütenpracht ist allerdings nach 14 Tagen wieder verschwunden.
Am Holtheimer Weg biegen Sie nach links ab und erreichen wieder Berliner Gebiet. Nach ca. 300 Metern haben Sie den S-Bahnhof Lichterfelde-Süd, den Endpunkt der Wanderetappe, erreicht.
Anfahrt mit Bus + Bahn:
S-Bahn: Teltow oder Lichterfelde-Süd

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