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Teltowkanal

Der Kanal hat eine Länge von 37,8 km. Sein Bau verfolgte zwei wichtige Ziele: Die Entwässerung der Sumpfgebiete um Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow und die Versorgung der stetig wachsenden Hauptstadt mit wichtigen Gütern. Wichtigstes Bauwerk ist die Machnower Schleuse, die das Wasserniveau zwischen Dahme und Havel ausgleicht.

Nähere Informationen: externer Link

Schleuse in Kleinmachnow (2009)
Schleuse in Kleinmachnow (2009) Teltowkanal,
Teltowkanal bei Kohlhasenbrück (2010) Teltowkanal,
Teltowkanal bei Kohlhasenbrück (2010)
Teltowkanal in Lichterfelde (2016) Teltowkanal,
Teltowkanal in Lichterfelde (2016)
Ausführliche Informationen über den Kanal und seine Baugeschichte finden Sie in unserem Teltowkanal-Führer.
Die Entwicklung des südöstlichen Berlins wurde durch den Bau des Teltowkanals, der 1906 für die Schifffahrt freigegeben wurde, erheblich beschleunigt. Der damalige Landkreis Teltow
erwarb von der Tempelhofer Terrain-Gesellschaft das Land um den Tempelhofer Hafen und ließ die Speichergebäude errichten. Der Hafen wurde zwischen 1904 und 1908 errichtet. Getreide, Mehl, Zucker, Tabak, Öle und so genanntes Stückgut für die Hauptstadt wurde umgeschlagen.
Das Land Berlin konnte dieses verfallende Industrieland erst vermarkten, als mit dem Grundstückseigner, den drei Landkreisen (Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Potsdam-Mittelmark), unter denen das Vermögen des ehemaligen Kreises Teltow aufgeteilt wurde, ein Kompromiss ausgehandelt wurde. Ein modernes Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen mit Anlegemöglichkeiten für Freizeitkapitäne ist hier entstanden.
Die Orte Teltow, Stahnsdorf und Schönow (heute Zehlendorf) erlebten durch den Bau des Teltowkanals einen ungeheuren Aufschwung. Kleinmachnow wurde in der Planung noch nicht berücksichtigt – die rasante Entwicklung des jetzigen Ortes war 1906 offensichtlich nicht vorauszusehen.
Teltowkanalweg
Mauerweg
Große Rundfahrt

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