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East Side Gallery, Berlin-Friedrichshain

Berliner Mauer

Auf 1,3 km Länge steht an der Mühlenstraße noch ein Orignales Teil der Berliner Mauer. Am O2-Platz wurde ein Stück des denkmalgeschützten Bauwerks herausgenommen und hinter die Originalmauer in den East-Side-Park versetzt. Der Park mit Liegewiesen und freiem Blick über die Spree und die restaurierte Oberbaumbrücke entstand direkt hinter der Mauer.
Künstler aus aller Welt haben auf über 100 großflächigen Bildern auf dem monströsen Bauwerk ein Mahnmal für Frieden und Einheit auf der Welt geschaffen. An der früheren Grenze herrscht in Friedrichshain-Kreuzberg eher eine heitere Stimmung. Wer die Beklemmung der innerstädtischen Grenzanlagen spüren möchte, der sollte zum Dokumentationszentrum Berliner Mauer an der Bernauer Straße fahren.

Nähere Informationen: externer Link

East-Side-Gallery, Mauerbilder von Thierry Noir (2011)
East-Side-Gallery, Mauerbilder von Thierry Noir (2011) East Side Gallery, Berlin-Friedrichshain, Berliner Mauer
East-Side-Gallery (2011) East Side Gallery, Berlin-Friedrichshain, Berliner Mauer
East-Side-Gallery (2011)
East-Side-Gallery (2011) East Side Gallery, Berlin-Friedrichshain, Berliner Mauer
East-Side-Gallery (2011)
East-Side-Gallery (2011) East Side Gallery, Berlin-Friedrichshain, Berliner Mauer
East-Side-Gallery (2011)
East-Side-Gallery (2014) East Side Gallery, Berlin-Friedrichshain, Berliner Mauer
East-Side-Gallery (2014)
Was hier so freundlich aussieht, war bis 1989 noch tödlicher Ernst. Jeden Tag fuhren hier Tausende DDR-Bürger an den Grenzanlagen vorbei zur Arbeit. Die Spree konnte man hinter der Mühlenstraße nur vermuten. Die Mauer verdeckte jegliche Sicht auf den Fluss, der in seiner ganzen Breite noch zur DDR gehörte. Auf dem Fluss lauerten 24 Stunden am Tag Schnellboote der Grenztruppen. Die Grenzer ließen ein Kind, das am heutigen May-Ayim-Ufer ins Wasser gefallen war, ertrinken. Das Ufer gehörte zum Bezirk Kreuzberg im Berliner Westen. Sie hinderten Retter daran ins Wasser zu springen, um dem kleinen Jungen zu helfen. Der Güterverkehr auf der Spree wurde von Schnellbooten begleitet, damit kein Besatzungsmitglied in den Fluss springen konnte um dem Arbeiter- und Bauernstaat zu entkommen. Ausflugsverkehr war nicht möglich. Die Spree und ihre Ufer boten ein düsteres Bild.
Anfahrt mit Bus + Bahn:
S-Bahn: Ostbahnhof oder Warschauer Straße
U-Bahn: Warschauer Straße oder Schlesisches Tor

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