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Oberbaumstraße, Berlin-Kreuzberg

Die Straße führt direkt auf die Oberbaumbrücke zu. Die Brücke über die Spree wurde nachts mit einem mächtigen Baumstamm abgesperrt, damit niemand durch sie hindurch fahren konnte ohne Brückenzoll zu zahlen. Dieser Sperrbaum wurde Oberbaum genannt. Am anderen Ende der Stadt befand sich der Unterbaum (Unterbaumstraße), wo ebenso verfahren wurde. Die Oberbaumbrücke in ihrer heutigen Form entstand zwischen 1895 und 1897 und ersetzte eine Holzbrücke.

Die verkehrsreiche und auch nachts laute Straße ist nur auf der Nordseite bebaut. Zusätzlich zum Autolärm rattert die quietschende U-Bahn auf Höhe der ersten Etage vorbei. Auf der Straße treffen die Menschen die morgens zur Arbeit gehen auf die Nachtschwärmer, die sich auf dem Weg nach Hause befinden. Hier ist rund um die Uhr Leben. In den hübschen Altbauten gibt es einige Szenelokale und unter den Gleisen der Hochbahn wurde ein ehemaliges Pissoir zur Kneipe umfunktioniert. Die Verkehrsanbindung ist optimal, dies trifft ebenso auf die Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten zu.
Kurz vor der Oberbaumbrücke greift ein Kunstwerk vom May-Ayim-Ufer bis zur Schlesischen Straße über die Oberbaumstraße und versucht den durch tosenden Verkehr abgetrennten Straßen einen Zusammenhalt zu geben.
Anfahrt mit Bus + Bahn:
U-Bahn: Schlesisches Tor

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