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Dörchläuchtingstraße, Berlin-Britz

Hufeisensiedlung, UNESCO-Weltkulturerbe

Viele Namen im nördlichen Bereich der Hufeisensiedlung gehen auf das Leben und das Schaffen des Dichters Fritz Reuter zurück. Sein vorletztes Werk, Dörchläuchting, war Namensgeber der Straße.

Nähere Informationen: externer Link

Durchläuchtingstraße (2008)
Durchläuchtingstraße (2008) Dörchläuchtingstraße, Berlin-Britz, Hufeisensiedlung, UNESCO-Weltkulturerbe
Durchläuchtingstraße (2008) Dörchläuchtingstraße, Berlin-Britz, Hufeisensiedlung, UNESCO-Weltkulturerbe
Durchläuchtingstraße (2008)
Durchläuchtingstraße (2008) Dörchläuchtingstraße, Berlin-Britz, Hufeisensiedlung, UNESCO-Weltkulturerbe
Durchläuchtingstraße (2008)
Durchläuchtingstraße, Gedenkstein an Erich Mühsam (2008) Dörchläuchtingstraße, Berlin-Britz, Hufeisensiedlung, UNESCO-Weltkulturerbe
Durchläuchtingstraße, Gedenkstein an Erich Mühsam (2008)
Die Dörchläuchtingstraße ist eine enge Wohnstraße, die an beiden Seiten mit Reihenhäusern bebaut ist. Parallel zu den Straßen der Siedlung verlaufen Fußwege als Wirtschaftswege zwischen den Häusern, die interessante Einblicke in die Gärten zulassen. Die Verkehrsanbindung ist gut und das kulturelle Leben ist vielseitig. Zahlreiche Einkaufsquellen, die Waren für den täglichen Bedarf anbieten, sind fußläufig erreichbar. Mehrere Grünanlagen geben Ihnen die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen. Vor Haus mit der Nummer 50 erinnert ein Gedenkstein an Erich Mühsam, der 1934 im KZ Oranienburg ermordet wurde. Er wohnte im Haus Dörchläuchtingstraße 48.
Die Straße ist Teil der Hufeisensiedlung, die seit 2008 zum Weltkulturerbe gehört. Alle Häuser der Siedlung stehen unter strengem Denkmalschutz. Die Siedlung wurde zwischen 1925 und 1927 nach Plänen der Architekten Bruno Taut und Martin Wagner erbaut. Bauherr war die GEHAG. Außer dem hufeisenförmigen Großbau am Lowise-Reuter-Ring besteht die Siedlung überwiegend aus Reihenhäusern mit eigenen Gärten, die ursprünglich vermietet waren und momentan als Eigentumshäuser verkauft werden. Nördlich der Parchimer Allee haben die Häuser Sattel- und Pultdächer, während zwischen Talberger Straße und Parchimer Allee die Bauhausarchitektur mit dem Flachdach zur Geltung kommt.
Autor: Rolf Bernstengel
Anfahrt mit Bus + Bahn:
U-Bahn: Parchimer Allee

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