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Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde

Potsdamer Damm 11A-11C
14532 Stahnsdorf
Telefon 030 - 902917122

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Friedhöfe in Berlin zu klein, so dass sich die Kirchengemeinden Land weit außerhalb der Stadt kauften. In Stahnsdorf entstand der größte Berliner Friedhof mit S-Bahn-Anschluss. Reste des Bahnhofs sind noch erkennbar. Neben dem Südwestkirchhof entstand der Wilmersdorfer Waldfriedhof und der 1909 von der Gemeinde Friedenau erworbene Waldfriedhof in Güterfelde. Nach der Gebietsreform von 1920 war Friedenau im Bezirk Schöneberg aufgegangen und gehörte zu Berlin. Der Friedhof hieß nun Waldfriedhof Schöneberg und wurde 1935 der Wilmersdorfer Friedhofsverwaltung zugeschlagen.

Nähere Informationen: externer Link

Mausoleum Kurt Hoffmann (2011) Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde,
Mausoleum Kurt Hoffmann (2011)
Grab Wollmann (2011) Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde,
Grab Wollmann (2011)
 Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde,
 Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde,
Der Friedhof liegt am Potsdamer Damm der zum Stahnsdorfer Ortsteil Güterfelde gehört und ist räumlich vom großen Stahnsdorfer Friedhof getrennt. Neben der großen Friedhofskapelle fällt das Mausoleum des in den afrikanischen Kolonien zu Reichtum gekommenen Grundbesitzers Kurt Hoffmann auf. Die Gräber der im KZ umgekommenen Häftlinge sind etwas bescheidener geraten. Der Schauspieler Paul Biensfeldt, der mit Max Reinhardt, Friedrich Murnau, Ernst Lubitsch und Fritz Lang gearbeitet hat, ist hier begraben.

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