Wendenschloss und Müggelheim
Foto: Pharus-Plan
Marienlust (2008) Langer See und Große Krampe
Start: Fähre F12 (von Grünau, Wassersportallee, S-Bahnhof Grünau 700 m entfernt, verkehrt ganzjährig stündlich) oder Tram 62Vom S-Bahnhof Grünau ca. 11,3 km 3 Stunden oder zur Wanderwegansicht
Kommt man von der Fähre, geht man die Müggelbergallee ein Stück geradeaus und biegt dann rechts in die Wendenschlossstraße ein. Kommt man mit der Tram aus Richtung S-Bahnhof Köpenick, geht man die Wendenschlossstraße in Fahrtrichtung weiter und biegt dann links ins Möllhausenufer ein. Nach ein paar Metern geht es schon nach rechts auf den Uferweg (Dahme und Langer See) und zu einer Badestelle, kurz darauf am Seebad Wendenschloss vorbei. Nach etwa einer halben Stunde erreicht man Schmetterlingshorst, eine ehemalige Gaststätte, die nun vom Bezirkssportbund Köpenick betrieben wird (siehe Abstecher 1). Nach etwa einer Viertelstunde erreicht man Marienlust, bzw. die Stelle, wo mal ein Lokal dieses Namens stand, erkennbar an den noch vorhandenen Steganlagen, ansonsten ist nichts übrig geblieben. (siehe Abstecher 1). Nach etwa einer Viertelstunde erreicht man die Wilfried-Langer-Eiche. Wilfried Langer war von 1986 - 2006 Revierförster im Köpenicker Forst. Eine Bank lädt hier zu einer Pause ein.
Zwei Bänke an dieser Eiche laden zum verweilen ein. Der Weg führt anschließend um ein Feuchtgebiet herum, dann an einer großen Sandbucht vorbei, an der im Sommer auch gebadet wird.
Nach ungefähr zwei Stunden (insgesamt) erreicht man die Halbinsel Krampenburg, wo man auf eine Straße trifft und auf eine Bucht mit Hausbooten blickt – sie gehört zur Großen Krampe, die in den Langen See mündet. Hier fährt die BVG-Fähre F21 zweimal pro Stunde nach Schmöckwitz (Fährsaison Karfreitag bis 3. Oktober).
Ein Abstecher auf die Halbinsel lohnt sich. Da gibt es einen schönen Wanderweg um die Insel herum. Man geht durch ein Tor, das immer offensteht - sogar im Winter – und kommt durch ein zweites Tor wieder heraus. Ein zauberhafter grasgepolsterter Weg, von Ulmen gesäumt, mit Blick auf den Langen See und die Große Krampe, in der Mitte hinter den Zäunen Gärten und auch hier wieder eine Restaurantruine, die ehemalige Gaststätte Krampenburg.
Von Krampenburg aus kann man nach links weiter parallel zum Ufer der Großen Krampe, zunächst auf der kleinen Straße, später auf einem Uferweg, bis nach Müggelheim laufen, das man in etwa einer Stunde erreicht. Der Uferweg ist sehr schön, man kann den Vögeln zuhören und sie beobachten. Gleich hinter Krampenburg kommt man an der „Kuhlen Wampe“, einem Campingplatz vorbei (benannt nach dem noch in der Weimarer Republik entstandenen Film „Kuhle Wampe“ oder Wem gehört die Welt?“, der unter Mitwirkung von Bertold Brecht gedreht wurde, allerdings nicht hier – der Zeltplatz wurde nach dem Film benannt). Bevor man Müggelheim erreicht, findet man einige sehr schöne Plätze am Wasser, die zum Verweilen einladen. In Müggelheim geht man den Hallgarter Steig entlang, der nach oben führt, bis zum Krampenburger Weg, in den man rechts einbiegt. Nach einer Weile kommt, rechts vom Weg, eine Parkanlage, der Ehrenhain am Krampenburger Weg, mit dem Grabstein von Dr. Curt Grottewitz, Naturwissenschaftler und Begründer der Arbeiterwanderbewegung – als Schriftsteller stand er mit dem „Friedrichshagener Dichterkreis“ in Verbindung. Am Gosener Damm geht man am besten nach links bis zur Bushaltestelle „Müggelheim Dorf“ des Busses X69 an der Ecke Alt-Müggelheim / Odernheimer Straße. Denn von hier aus fährt er alle 10 Minuten. An dieser Ecke befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Curt Grottewitz (Alt-Müggelheim 15), mit einer Gedenktafel.
An der Bushaltestelle „Alt-Müggelheim“ verkehrt der Bus 369 allerdings nur alle 20 Minuten.
Autor: Regina Henke
Zwei Bänke an dieser Eiche laden zum verweilen ein. Der Weg führt anschließend um ein Feuchtgebiet herum, dann an einer großen Sandbucht vorbei, an der im Sommer auch gebadet wird.
Nach ungefähr zwei Stunden (insgesamt) erreicht man die Halbinsel Krampenburg, wo man auf eine Straße trifft und auf eine Bucht mit Hausbooten blickt – sie gehört zur Großen Krampe, die in den Langen See mündet. Hier fährt die BVG-Fähre F21 zweimal pro Stunde nach Schmöckwitz (Fährsaison Karfreitag bis 3. Oktober).
Ein Abstecher auf die Halbinsel lohnt sich. Da gibt es einen schönen Wanderweg um die Insel herum. Man geht durch ein Tor, das immer offensteht - sogar im Winter – und kommt durch ein zweites Tor wieder heraus. Ein zauberhafter grasgepolsterter Weg, von Ulmen gesäumt, mit Blick auf den Langen See und die Große Krampe, in der Mitte hinter den Zäunen Gärten und auch hier wieder eine Restaurantruine, die ehemalige Gaststätte Krampenburg.
Von Krampenburg aus kann man nach links weiter parallel zum Ufer der Großen Krampe, zunächst auf der kleinen Straße, später auf einem Uferweg, bis nach Müggelheim laufen, das man in etwa einer Stunde erreicht. Der Uferweg ist sehr schön, man kann den Vögeln zuhören und sie beobachten. Gleich hinter Krampenburg kommt man an der „Kuhlen Wampe“, einem Campingplatz vorbei (benannt nach dem noch in der Weimarer Republik entstandenen Film „Kuhle Wampe“ oder Wem gehört die Welt?“, der unter Mitwirkung von Bertold Brecht gedreht wurde, allerdings nicht hier – der Zeltplatz wurde nach dem Film benannt). Bevor man Müggelheim erreicht, findet man einige sehr schöne Plätze am Wasser, die zum Verweilen einladen. In Müggelheim geht man den Hallgarter Steig entlang, der nach oben führt, bis zum Krampenburger Weg, in den man rechts einbiegt. Nach einer Weile kommt, rechts vom Weg, eine Parkanlage, der Ehrenhain am Krampenburger Weg, mit dem Grabstein von Dr. Curt Grottewitz, Naturwissenschaftler und Begründer der Arbeiterwanderbewegung – als Schriftsteller stand er mit dem „Friedrichshagener Dichterkreis“ in Verbindung. Am Gosener Damm geht man am besten nach links bis zur Bushaltestelle „Müggelheim Dorf“ des Busses X69 an der Ecke Alt-Müggelheim / Odernheimer Straße. Denn von hier aus fährt er alle 10 Minuten. An dieser Ecke befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Curt Grottewitz (Alt-Müggelheim 15), mit einer Gedenktafel.
An der Bushaltestelle „Alt-Müggelheim“ verkehrt der Bus 369 allerdings nur alle 20 Minuten.
Autor: Regina Henke
Anfahrt mit Bus + Bahn:
Start: S-Bahnhof Grünau bzw. Endstation Straßenbahn-Linie 62 (Wendenschloßstraße)
Endpunkt: Bus Alt-Müggelheim
Endpunkt: Bus Alt-Müggelheim
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