Denkzeichenweg
Foto: Pharus-Plan
Charlottenburg
Der Weg erinnert an ein dunkles Kapitel der deutschen Justiz. Zwischen 1944 und 1945 wurden hier über 230 Kriegsdienstverweigerer und Deserteure nach vorgefertigten Urteilen erschossen. Die verantwortlichen wurden nicht zur Rechenschaft gezogen und erhielten meist noch ihre Pensionen. Die Opfer wurden erst 1998 rehabilitiert.Patricia Pisani hat 104, teilweise gravierte Spiegel aufgestellt um an die Terrorurteile der NS-Justiz zu erinnern.
Nähere Informationen: externer Link
oder zur WanderwegansichtFür den Weg vom S-Bahnhof Pichelsberg zum U-Bahnhof Ruhleben benötigen Sie ca. eine Stunde. Vom S-Bahnhof folgen Sie zunächst dem Elsa-Rendschmidt-Weg bis zur Glockenturmstraße und biegen hinter dem Parkplatz links in den Wald ein. Wer noch nicht auf dem Glockenturm war, sollte die Gelegenheit nutzen und mit dem Aufzug nach oben fahren um die Aussicht über das Olympiagelände und die Stadt zu genießen. Beim An- und Abstieg zur Murellenschlucht sind steile Treppen zu überwinden. Der Weg führt zunächst an der Umzäunung der Waldbühne entlang. Hinter dem grünen Zaun verbirgt sich ein früher von der britischen Schutzmacht genutztes Gelände, das heute zu den Liegenschaften der Berliner Polizei gehört.
Anfahrt mit Bus + Bahn:
S-Bahn: Pichelsberg
U-Bahn: Ruhleben
U-Bahn: Ruhleben
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